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CMD Behandlung

Was genau ist eigentlich CMD? Und was kann ich dagegen tun?

Du plagst dich oft mit Migräne, Spannungskopfschmerzen, einem nervigen Tinnitus oder mit Zähneknirschen herum? All diese Symptome rauben dir den letzten Nerv? Auf der Arbeit kannst du selten zur Höchstform auflaufen, weil du immer mit Schmerzen oder einem Pfeifen im Ohr konfrontiert bist? Du bist schon bei einigen Fachärzten gewesen, aber keiner konnte dir weiterhelfen? Hast du schon daran gedacht, dass eine Fehlstellung des Kiefers die Ursache allen Übels sein könnte? Hinter deinem diffusen, aber sehr belastenden Beschwerdebild, kann sich eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) verbergen.

Mein Kiefer macht mich krank? Ja, das kann sein!

Nimm dir hier wenige Minuten Zeit, um einer möglichen Ursache für deine Beschwerden auf den Grund zu gehen. Du kannst dich mit Symptomen befassen, einen Selbsttest machen und einfache Entspannungsübungen für Zuhause durchführen. All das wird dich definitiv schlauer machen. Wenn dich deine Beschwerden bereits spürbar in der Lebensqualität einschränken, wird es Zeit, zu handeln!

Wenn du nach CMD Erfahrungen suchst, wirst du auf die eine oder andere schockierende Leidensgeschichte treffen, die du dir ersparen solltest. Viele Betroffene haben eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich, an deren Ende sie ohne jede Hilfe desillusioniert alleine dastehen. Diese Horrorvision kannst du gleich wieder verwerfen, denn hier lernst du mit CMD eine mögliche Ursache für deine Beschwerden kennen. Es lohnt sich definitiv, dieses Thema bei einem Facharzt anzusprechen oder selbst aktiv zu werden.

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CMD kann zu unangenehmen Schmerzen führen | @natabene via Twenty20

Spannende Fakten zu Beginn: Was hat CMD bitte mit mir zu tun?

Wenige Millimeter zwischen Unter- und Oberkiefer können bereits ausreichen, um für eine folgenschwere Fehlstellung zu sorgen. Unbehandelt führt eine craniomandibuläre Dysfunktion zu Schmerzen oder womöglich zu dauerhaften Folgeschäden. Die Fehlstellung des Kiefers wirkt sich auf den gesamten Schädel aus. Mehr noch: Weiter unten erfährst du, dass CMD Symptome sich nicht nur auf den Kopf beschränken müssen.

Auch wenn alles von außen vermeintlich einfach ist: Das Kiefergelenk ist sehr komplex und erstaunlich leistungsfähig. Der Kiefer ist eine direkte Verbindung zum Schädel. Er erlaubt es uns, zu kauen, zu sprechen, zu schlucken und beherzt zu gähnen. Ohne das Gleichgewicht bzw. das exakte Ineinandergreifen von Ober- und Unterkiefer gerät die gesamte Statik in ein schädliches Ungleichgewicht, das vom Tinnitus bis hin zu Rückenschmerzen zahlreiche Gesundheitsproblemen mit sich bringen kann.


Von wegen kraftvoll zubeißen …

Wusstest du, dass der Kiefer den stärksten Muskel des gesamten Körpers aufweist? Die Kiefermuskulatur kann eine erstaunliche Kraft von bis zu 800 Nm erzeugen. Zum eindrucksvollen Vergleich: Damit ließe sich ein Gewicht von etwa 80 Kilogramm bewegen. Eines ist klar: Da, wo solche Kräfte herrschen, muss alles perfekt ineinandergreifen. Es sollte nirgendwo knirschen! Das ist bei CMD leider nicht der Fall, Zähneknirschen steht oft im ursächlichen Zusammenhang. Ein deutlich hörbares Warnsignal ist nächtliches Zähneknirschen, das Experten als Bruxismus bezeichnen.

Du bist übrigens nicht alleine! Craniomandibuläre Dysfunktion ist recht verbreitet. Experten rechnen damit, dass etwa 15 % aller Erwachsenen hierzulande darunter leiden. Nur die allerwenigsten wissen allerdings von dieser Fehlstellung des Kiefers. Insofern soll unser Portal ein wenig gesundheitsorientierte Aufklärungsarbeit leisten.


CMD: Was du über craniomandibuläre Dysfunktion wissen solltest

Zu den wichtigsten Ursachen für craniomandibuläre Dysfunktion zählen Zahnfehlstellungen, Zähneknirschen oder anhaltender Stress. Sobald die Zähne nicht mehr harmonisch ineinandergreifen, kann es zu gesundheitsschädlichen Fehlstellungen kommen. Diese Ungleichgewicht kann sich durch Zähneknirschen und einen teils sogar deutlich sichtbaren Überbiss zeigen. Durch ein wie auch immer geartetes, auslösendes Ereignis kommt es zu einer minimalen Änderungen in der Kieferstellung. Das ist die anatomische Grundlage für CMD.

Probleme verursacht die craniomandibuläre Dysfunktion nun dadurch, dass ein zu hoher Druck auf die Gelenkstrukturen des Kiefers besteht. Durch die direkte Verbindung von Kiefer und Schädel kann dieser Druck auf den gesamten Körper ausstrahlen. Das erklärt, warum starke, migräneartige Kopfschmerzen oft ein belastendes CMD Symptom sind.

Wohl gemerkt, und das wird mit Blick auf die folgenden Symptome noch deutlicher: Es handelt sich bei craniomandibulärer Dysfunktion nicht um ein Schönheitsproblem, das sich durch Bleaching o.ä. lösen lässt. Die vielfältigen Beschwerden können die Lebensqualität erheblich einschränken. Das müssen wir dir nicht mit großen Worten verdeutlichen, wenn du dich in der skizzierten Symptomatik wiederfindest.

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Von CMD befreit? Fühlt sich gut an! | @vkstudio via Twenty20

CMD Symptome: Diese Beschwerden sollten dich aufhorchen lassen!

Zähneknirschen und ein Fehlbiss sind mögliche Hinweise darauf, dass CMD vorliegen könnte. Darüber sind folgende Beschwerden bei craniomandibulärer Dysfunktion sehr häufig anzutreffen:

  • Schmerzen im Kiefer, ggf. auch im Ruhezustand/Schlaf
  • Zähneknirschen (Bruxismus), das meistens nachts unwillkürlich auftritt
  • Kopfschmerzen und Nackenverspannungen
  • Gefühl der Verspannung beim Kauen
  • Zahnschmerzen oder Schmerzen im Gesicht
  • Erhöhte Berührungsempfindlichkeit im Kieferbereich
  • Einige Betroffene können den Mund nicht sehr weit öffnen

Viele Ärzte tun sich schwer damit, die Diagnose CMD zu stellen. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass das Beschwerdebild sehr diffus sein kann. Die Liste der folgenden möglichen Symptome zeigt, dass eine Fehlstellung des Kiefers sich nicht nur unmittelbar im Gesicht bemerkbar machen muss:

  • Ohrenschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Probleme beim Schlucken
  • Störungen der Stimme
  • Druckgefühl in den Nebenhöhlen oder hinter den Augen
  • Verspannungen im Schulterbereich oder sogar am Rücken
  • Entwicklung einer Angststörung oder Depression als mögliche Folge

Du erkennst deine eigene Leidensgeschichte mit einem dieser Symptome wieder? Dann ist es spätestens an dieser Stelle Zeit, für die eigene Gesundheit bzw. Lebensqualität aktiv zu werden. Viele der Symptome sind eben nicht auf die sprichwörtlich leichte Schulter zu nehmen, da sie dich langfristig psychisch krank machen können. Ein enormer Leidensdruck wird nicht zu Lebensglück führen, das dürfte außer Frage stehen.


Leide ich unter CMD? Ein Selbsttest kann eine erste Orientierung liefern

Klar, nun willst du es genauer wissen! Du scheinst einer heißen Spur auf den Fersen zu sein. Vielleicht ist CMD endlich eine Erklärung für deine gesundheitlichen Probleme. Falls das so ist, kannst du hier nun ganz konkret ansetzen. Für einen ersten aussagekräftigen Eindruck kannst du einen CMD Selbsttest machen. Dieser wird dir zeigen, inwiefern du betroffen ist und ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um auch das dahinter stehende Behandlungskonzept zu prüfen. Du kannst sehr viel zuhause selbst für eine gesundheitliche Verbesserung leisten.


CMD Erfahrung: Hier könnte deine Geschichte stehen!

Wenn du nach dem Keyword ‚CMD Erfahrungen‘ suchst, wirst du mit vielen persönlichen Leidensgeschichten konfrontiert. Viele Betroffene sind durch den Irrgarten des Spezialistentums gegangen, ohne Erfolg bzw. eine zielführende Diagnose. Getreu dem Motto ‚viele Ärzte, keine Meinung‘ müssen sie sich teils Monate oder Jahre mit Beschwerden herumplagen, die durch wenige Millimeter Schieflage des Kiefers ausgelöst werden können. Du solltest solche Erfahrungen zur craniomandibulären Dysfunktion als Warnung und Ansporn zugleich sehen. Lass es nicht so weit kommen und prüfe das hier vorgestellte Behandlungsangebot zur CMD. Du kannst weiter unten sofort mit Übungen loslegen. Du spürst dann live und hautnah, welche gesundheitsaktiven Einfluss du auf den Kiefer nehmen kannst. Es gibt eine keine Alternative dazu, aktiv zu werden: Dich erwartet nicht mehr als eine höhere Lebensqualität. Kann es eine bessere Motivation geben?

CMD Erfahrungen aus Sicht behandelnder Experten zeigen, dass Selbsthilfe daheim sehr effektiv sein kann. Mit professioneller Unterstützung lassen sich wirksame Übungen eines persönlichen Programms regelmäßig durchführen. Stetiges Feedback kann motivierend wirken, Fortschritte lassen sich nachvollziehen. Dr. Torsten Pfitzer, erfahrener CMD Experte, sieht aus seiner langjährigen Erfahrung in der strukturierten, ganzheitlichen Behandlung den Schlüssel zu einer nachhaltigen Linderung von Symptomen der craniomandibulären Dysfunktion.


Was du aus diesem Beitrag mitnehmen kannst

Einfach nur die Zähne zusammenbeißen und durch? Nein, dieses Sprichwort kann angesichts der komplexen und durchaus belastenden CMD Symptomatik definitiv nicht die Lösung sein (zumal dann neben dem Kiefer auch der Zahnschmelz unmittelbar leiden würde). Falls du dich in den geschilderten Symptomen wiederfindest, solltest du aktiv werden und der Möglichkeit einer craniomandibulären Dysfunktion gezielt nachgehen. Mit dem Selbsttest hast du hier bereits einen sehr konkreten Ansatzpunkt nachvollziehen können. Du hast den ersten Schritt bereits erfolgreich hinter dich gebracht, denn du hast dich hier über CMD informiert. Damit fängt die Besserung an! Nun solltest du in akuten Phasen Zähne und Kiefer schonen und für Entspannung sorgen. Prüfe, ob der hier vorgestellte ganzheitliche Ansatz zur craniomandibulären Dysfunktion für dich in Frage kommt.


CMD? Mach dich locker und genieße das Leben!

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Du kannst hier direkt mit Entspannungsübungen für den Kiefer loslegen. Du brauchst dir nur wenige Minuten Zeit für spürbare Resultate zu nehmen. Normale biologische Funktionsabläufe kannst du bewusst wieder trainieren, falls sie abhandengekommen waren. Zu einer neuen Form des eigenen Gesundheitsbewusstseins sollte auch gehören, sich selbst zu beobachten. Du spürst dann selber, welche Auswirkungen eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Kiefer und einer etwaigen Fehlstellung hat. Je regelmäßiger du deinen Kiefer trainierst, desto schneller sollten belastende Symptome verschwinden. Du kannst das Problem heute noch bei der Wurzel packen. Nein, keine Angst, bis zur Zahnwurzel wird ein CMD Experte nicht bohren. Und wenn du dich jetzt rund um den Kiefer locker gemacht hast, solltest du es öfter mit Gemütlichkeit probieren: Stressreduktion wirkt sich in jeder Hinsicht positiv aus, nicht nur auf deinen Kiefer!

Bildquelle Titelbild: @DimaBerlin via Twenty20

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